Hanjo Hamann / Fachtexte

5 … „Pasta“ mit „Sauce“ und „Wurst“. Eine Eselsbrückensammlung für Jurist(inn)en, Esel brück' Dich! 1.6.2016

Im zweiten Heft der Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft (ZDRW) von 2016 erschien mein Aufsatz unter dem Titel „Gedächtniskunst in der Rechtsdidaktik. Zum Wert von Eselsbrücken für Studium, Referendariat und Rechtspraxis“, der auch Beispiele für juristische Eselsbrücken zusammenstellte. Aus Platzgründen musste die dort abgedruckte Sammlung allerdings auf 20 Eselsbrücken gekürzt werden, daher wird die ursprünglich vorgesehene Sammlung von 73 Eselsbrücken (und einigen weiteren nur in Fußnoten erwähnten) nun als Zusatzmaterial auf der Lernplattform www.eselbrueckdich.de zur Verfügung gestellt.

4 … Behavioral Second-Order Strategies. Exploiting Market Myopia and Agent Delegation in Economic Decision-Making, Verlag SciPress, Raspberry 2016, ISBN 978-3-00-051495-1 (112 S.)

Wann und wie instrumentalisieren Menschen die Unbedachtheit ihrer Mitmenschen und die Möglichkeit, Entscheidungen auf Mittelsleute zu delegieren, für eigennützige Zwecke? Die Studien der vorliegenden Dissertation untersuchen diese Frage in drei verschiedenen Kontexten: Für Karriereentscheidungen juristischer Nachwuchswissenschaftler in Deutschland, für wirtschaftliche Führungsentscheidungen mit ökologischen Auswirkungen in Deutschland und den USA, und für die Zusammenarbeit zwischen weißen und schwarzen Studenten im Südafrika nach Ende der Apartheid.

3 … Zwei Drittel der Wirklichkeit, SSRN 30.8.2012, gemeinsam mit Christiane Heinicke

Welche Medien eignen sich für den öffentlichen Diskurs über brisante rechtliche und politische Fragen? Darum geht es in der folgenden Kurzgeschichte. Sie thematisiert die umstrittene Beschränkung des freien Zugangs zu deutschen Gerichtsurteilen, die jüngst durch ein spektakuläres Urteil des Verwaltungsgerichtshofs von Baden-Württemberg in die Presse geraten ist (nachzulesen in: Spiegel v. 12.5.2013, Legal Tribune Online v. 6.6.2013, Badische Zeitung v. 18.6.2013). Anhand dieses Themas stellt die Geschichte dar, wie die Beschränkungen traditioneller Presseorgane dazu führen können, dass wichtige Fragen systematisch vernachlässigt werden, zugunsten oberflächlich interessanterer und leichter zugänglicher Themen. Ökonomische und politische Sachzwänge tragen dazu ebenso bei wie psychologische Gruppendynamiken. Partizipative Internetmedien hingegen sind dank ihrer größeren Unabhängigkeit und dezentralen Organisation flexibler, können leichter provokante Fragen aufwerfen und bisweilen sogar größere Rechercheressourcen mobilisieren. Andererseits sind Internetmedien oft weniger originell, weniger zuverlässig und leichter zu instrumentalisieren. An mehreren Beispielen der letzten Jahre illustriert die Geschichte diese Erkenntnisse und stellt unausgesprochen die Frage nach der Rolle investigativer Recherchen im Medienmix der Zukunft.

2 … Juristische Kuriositäten II. Über Tiere, Menschen und ihre Missverständnisse, Verlag GRIN, München 2010, ISBN 978-3-640-53191-2 (36 S.)

Der Aufsatz beleuchtet Kuriositäten im deutschen Recht, und beginnt - getreu seinem Untertitel - im ersten Abschnitt mit den Rechtsverhältnissen der Tiere, leitet dann im zweiten Abschnitt zum Mensch-Tier-Verhältnis über, bevor es im dritten Abschnitt ganz um die (auch halben) Menschen geht. Der vierte Abschnitt schließlich beleuchtet ein besonders kurioses Missverständnis aus der Welt der Juristen.Der Text richtet sich an juristische Fachleute und interessierte Laien.

1 … The Importance of Intercultural Competence in the Development of Successful International Businesses, SSRN 1.8.2004

The essay discusses the importance of language learning, understanding of other peoples, and cultural awareness (together "intercultural competence") in developing successful business. It outlines theoretical problems posed by cross-cultural business ventures and then considers, in turn, three essential phases in the product life cycle (adaptation, engineering and marketing). Using various examples from recent years and two case studies (British East India Company and Infineon Technologies), it illustrates how business ventures can falter from a lack of intercultural competence or flourish in its presence. – The essay won 1st prize in the 2004 John Payne Competition of the European Business School (ebs) London.