Persönliches
Gegenwärtiges
- seit Mai 2010:
Doktorand am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern (IMPRS Uncertainty)
Grundsätzliches
- Die Welt ist schön. Nicht dass es so wäre. Aber ich sehe es so.
Aus einer Quelle, mit der ich mich nicht identifiziere, stammt die großartige Sentenz von der Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die man nicht ändern kann, dem Mut, Dinge zu ändern, die man ändern kann, und der Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Oder mit Karl Valentin: "Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch." - Lieber Optimist, der manchmal irrt, als Pessimist, der immer Recht hat!
Optimisten haben nur ein Problem: Sie werden nie einen perfekten Tag erleben, weil der nächste immer noch besser wird :))
Perfekte Tage hat der Pessimist aber auch nicht und in einem sind sich Optimisten und Pessimisten schließlich einig: Die Pessimisten sterben aus. - Lieber hin und wieder ein Weltuntergang als gar keine Abwechslung!
Sarkasmus hält den Optimismus frisch - nicht zu verwechseln mit Zynismus; wenn bei einer Prügelei einer die Oberhand gewinnt, und den Unterlegenen fragt: "Dir hat's offenbar Spaß gemacht. Willste noch eine?" - das ist Zynismus. Wenn der andere nun sagt "Klar doch. Noch eine zum mitnehmen!" - das ist Sarkasmus. Und wie sagte schon Oscar Wilde: "Lieber mach' ich mir einen Feind, als daß ich auf eine Pointe verzichte." - Schlussfolgerung ist der Punkt, an dem man des Denkens müde wird.
Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten. Und schon Nietzsche wusste, dass "viele Menschen lieber den einmal eingeschlagenen Weg hartnäckig verfolgen als ihr Ziel". Anders herum ist richtig: Konsequenz in der Vernunft und vernünftige Konsequenz Zyniker Ambrose Bierce ("PREDICAMENT, n. The wage of consistency.") zum Trotz. - Fehlen, ohne sich zu bessern, nennt man Fehlen.
Aus der Feder von Billy Joel: "You're not the only one who's made mistakes... but they're the only thing that you can truly call your own." Das sah Seneca genauso: "Warum niemand seine Fehler eingesteht? Weil er sie noch hat! Man muß wach sein, um seine Träume zu erzählen"... auch wenn man manchmal von anderen geweckt wird - das Wecken ist erste Freundespflicht. Und zwar durch konstruktiv negative Kritik, denn positive gibt man sich selbst genug. - Der Sinn des Lebens ist die Suche danach.
Es kommt nie darauf an, wie schnell man zum Ziel kommt, sondern darauf, wie man den Weg verbringt. Aus dem Leben kommt sowieso niemand lebend raus, also machen wir das Beste damit...
Genaueres
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